PROFESSIONELLES WEBDESIGN

by Werbeagentur Schulz-Design e.K. Hannover Laatzen

Tipps für Webdesigner

Webdesign Tipps und Tricks

Hier geben wir Ihnen Tipps und verraten Ihnen Tricks zum Thema Webdesign:

Vielleicht ist das Internet den Kinderschuhen entwachsen - aber in den Flegeljahren ist es bestimmt noch. Dazu gehören insbesondere die Urheberrechtsverletzungen, die bislang geradezu an der Tagesordnung sind. Viele unbedarfte Internet-Nutzer tappen daher in Urheberrechtsfallen, die teure Konsequenzen haben können. „Das Urheberrecht gilt auch im Internet“, betont Volker Smid, Präsidiumsmitglied des Hightech-Verbandes BITKOM. Mit den folgenden 6 Tipps sind Sie auf der sicheren Seite:

1. Musik für die Homepage: So schön es sein kann, das eigene Lieblingslied auf der Homepage zu spielen oder eine Foto-Galerie mit Musik zu untermalen – Vorsicht ist angebracht! Auch durch den Kauf einer CD oder einer Musikdatei erhält man nicht das Recht, diese Musik ins Netz zu stellen. Wer darauf nicht verzichten will, muss in der Regel die Rechte erwerben, etwa bei der GEMA und der Plattenfirma oder dem Künstler. Das gilt auch für Podcasts, also selbst produzierte Audio-Clips, und für Videosequenzen, in denen Fremdmaterial eingesetzt wird.

2. Bilder und Texte: Auch Bilder dürfen nicht einfach übernommen werden – selbst wenn sie schnell von einer Webseite kopiert und auf der eigenen eingefügt werden können. Deshalb sollten zum Beispiel bei Online-Auktionen keine offiziellen Produktbilder verwendet, sondern die Waren selbst fotografiert werden. Wer Bewerbungsfotos ins Netz stellen will, sollte die Online-Nutzungsrechte mit seinem Fotostudio klären, denn der Kunde erwirbt mit den Abzügen nicht automatisch alle Rechte am Bild. Aufgepasst auch bei digitalen Landkarten-Ausschnitten: Wer den Weg zu einer Party zeigen will, sollte lieber eine eigene Skizze machen, denn die Kartenverlage haben geschützte Rechte an ihren Produkten – und setzen diese nicht selten auch gegenüber Privatverbrauchern mit anwaltlicher Unterstützung durch. Auch fremde Texte sind in aller Regel urheberrechtlich geschützt. Man sollte deshalb selbst formulieren und – abgesehen von kurzen Zitaten mit Quellenangabe – nicht abschreiben.

3. Fotos von Freunden und Bekannten: Immer mehr Internet-Nutzer sind Mitglieder in Internet-Gemeinschaften (Communitys) und zeigen dort Fotos von sich und ihren Freunden. Bilder aus fremden Community-Profilen dürfen nicht ungefragt kopiert und auf anderen Webseiten veröffentlicht werden. Auch selbst fotografierte Bilder, auf denen Bekannte zu sehen sind, dürfen nur mit deren Einverständnis ins Netz gestellt werden: Jeder hat ein „Recht am eigenen Bild“ und darf bestimmen, ob und in welchem Zusammenhang Fotos von ihm online gezeigt werden.

4. Illegale Downloads: Offensichtlich rechtswidrige Angebote im Internet dürfen nicht heruntergeladen werden. Vorsicht also bei kostenlosen Film- und Song-Angeboten aus zweifelhaften Quellen. Bei legalen Anbietern im Netz sind Downloads meist kostenpflichtig. Stehen Lieder gratis zur Verfügung, sollten Nutzer genau hinschauen – vor allem, wenn die gleichen Stücke anderswo Geld kosten. Manchmal werden aber Gratis-Songs zu Werbezwecken angeboten – dann ist der Download unbedenklich. Legal ist auch, Musik von Internet-Radios mitzuschneiden und auf dem PC zu speichern.

5. Tauschbörsen: Um Tauschbörsen für Musik und Filme zu nutzen, muss man in der Regel Teile der eigenen Festplatte für andere Nutzer zugänglich machen. Damit werden jedoch urheberrechtlich geschützte Werke öffentlich zugänglich gemacht – und das ist illegal. Die Inhaber von Urheberrechten können von Internet-Providern verlangen, Adressen mutmaßlicher Raubkopierer herauszugeben. Dazu brauchen sie eine richterliche Anordnung, die meist auch erteilt wird.

6. Abmahnungen: Wenn Internet-Nutzer die Rechte anderer verletzen, versenden Anwälte im Namen der Rechteinhaber oft Abmahnungen und Unterlassungserklärungen. Tipp: Auf jeden Fall reagieren – sonst kann der Abmahner bei Gericht per Einstweiliger Verfügung vorläufigen Rechtsschutz beantragen. Dann wird die Auseinandersetzung teurer. Wer eine Abmahnung erhält, sollte möglichst einen Anwalt einschalten. Schließlich können die Forderungen zu hoch oder gar unbegründet sein. Befindet sich der Abmahner aber im Recht, ist nach anwaltlichem Rat die Erklärung zu unterschreiben und zu zahlen.

Quelle: PC Secrets

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XML, HTML -> XHTML

XML hat mit dem Web eigentlich wenig zu tun: XML hat sich in den letzten Jahren als universelles und allgemeines Austauschformat für Daten etabliert. Egal ob Audio-Playlists, Adresslisten oder Lagerbestände; XML kommt der Art, wie moderne Programme Daten verwalten sehr entgegen, deswegen lassen sich sehr leicht Export- und Import-Funktionen programmieren.
XHTML ist eine besondere Form von XML, die - abgeleitet von HTML - speziell für das Web definiert wurde. HTML und XML (und damit XHTML) haben gemeinsame Wurzeln und sind deswegen ohnehin sehr ähnlich.

XHTML ist also der kleinste gemeinsame Nenner von XML und HTML: Die Auszeichnungen stammen von HTML, die strenge Struktur von XML.

Die wesentlichen Unterschiede: HTML kennt sehr viele Ausnahmen/Abkürzungen und muss vom Browser sehr fehlertolerant behandelt werden. Bei XHTML wurden die Schrauben wieder angezogen: Fehler werden nicht toleriert und es gibt weniger und neue Ausnahmen.

Was bedeutet das jetzt:

XHTML ist ein reduziertes HTML und kann deswegen das selbe oder weniger wie HTML. XHTML kann also nichts, was HTML nicht auch kann. Der eigentliche - und wesentliche - Unterschied ist: HTML kann "schlampig" sein, XHTML nicht. Eine XHTML-Seite muss richtig geschrieben sein und muss richtig dargestellt werden.
Ein Browser, der HTML halbwegs darstellen kann, kann prinzipbedingt auch XHTML halbwegs darstellen, er muss nicht besonders XHTML-fähig sein. Aber: Wenn er speziell XHTML unterstützt, stellt er sie vielleicht anders dar.

 

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Und was bedeutet XHTML für Suchmaschinen?

Da ein Suchmaschinen-Spider eine Seite nicht darstellen muss, sind ihm die Regeln zur Darstellung egal. Er kann daher ohne Probleme die Seite nach den HTML-Regeln analysieren. Dazu muss er nicht einmal die DTD (Typ-Definition) kennen, er kann XHTML und HTML über den selben Kamm scheren. Von daher macht es keinerlei Unterschied. Es könnte sein, dass XHTML dereinst anders geparst wird, im Indexer ist aber wieder kein Unterschied.
Bleibt noch die Frage, ob eine Suchmaschine annehmen kann, dass eine XHTML-Seite irgendwie "höherwertig" wäre. Für diese Annahme gibt es keine ernst zu nehmenden Gründe.

Was man so hört zum Thema XHTML (XML):

XHTML wird sauberer dargestellt!
Unsinn: XHTML wird genauso dargestellt wie ordentliches HTML. Dabei ist mit "ordentlich" nicht unbedingt "valide" gemeint: Eine valide Seite kann völlig falsch dargestellt werden, eine nicht-valide Seite hingegen völlig richtig. Eine fehlerhafte HTML-Seite wird "irgendwie" dargestellt, eine fehlerhafte XHTML-Seite uU. gar nicht. Unterschiede in der Darstellung ergeben sich nicht aus der Darstellung von (X)HTML, sondern von CSS.

Mit XHTML wird Inhalt und Struktur getrennt!
Die Trennung von Inhalt und Struktur ist ein Grundprinzip von HTML – von 1 bis X. Aufgrund der sorglosen Verwendung von WYSIWYG-Editoren und der einfachen Möglichkeit, komplexe Formatanweisungen direkt in den Code zu schreiben, hat HTML einen etwas schlechten Ruf bekommen. Diese Möglichkeiten sind in XHTML stark eingeschränkt und werden deswegen in Richtung schlampiges CSS ausgelagert. Am Prinzip ändert das nichts.

XHTML ist barrierefrei!
Diese Aussage ist Grund genug für eine Abschussgenehmigung. XHTML ist natürlich weniger oder maximal genauso barrierefrei wie HTML, weil Geräte/Software erst umgestellt werden müssen.

Seiten mit XHTML können auch auf mobilen Endgeräten( PDAs oder Handy) betrachtet werden.
Es wird wohl noch ein Weilchen dauern, bis man sich Handys mit 17" Schirm ans Ohr hält, womöglich wird das nie passieren. Und selbst dann würde es normales HTML auch tun. Dass auch Google keine XHTML-Ergebnisseiten hat, zeigt, wie groß der Bedarf ist. Gab's da nicht mal WAP dafür? – egal, vergessen.

XHTML kann auch von völlig anderen Geräten interpretiert werden.
Was auch immer "völlig andere Geräte" sind: Hier wird schlichtweg die oben erwähnte universelle Verwendbarkeit von XML ins Spiel gebracht. Natürlich kann ein Bestückungsmanipulator seine Daten als XML bekommen, ob er dazu auf meine Website zugreift? – Ich bezweifle es.

XHTML ist einfach die Zukunft!
Derzeit kommt so ziemliX niX ohne X aus: XP, MX, Xbox, Xtra. XML und XHTML also voll im Trend. Aber vielleicht hat ja Adobe den längeren Atem und XHTML wird schon demnächst von CSHTML und CSML abgelöst. Mit CSS hat Adobe ja schon mal den Fuß in die Tür gesteckt. ;-)

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